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Fast-Food-Riese lanciert eigene Währung: McDonald’s wirft den MacCoin auf den Markt

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Der Fast-Food-Riese McDonald’s gibt im August eigene Münzen heraus: Sie berechtigen weltweit zum Kauf des berühmten Doppelstock-Burgers. Etwas spekulieren kann man mit der Münze auch – theoretisch.

Jetzt legt sogar Fast-Food-Riese McDonald’s eine eigene Währung auf: Ab August bekommt jeder Käufer eines Big Mac eine Sammelmünze zum Burger dazu. Die Münzen lassen sich global in McDonald’s-Fast-Food-Läden in einen weiteren Big-Mac-Burger einlösen.

Über 6,2 Millionen Exemplare des Coins sollen ausgegeben werden. Ganz so global, wie der Konzern ankündigt, wird es aber nicht. An der Aktion beteiligen sich vorerst ausschliesslich Restaurants in den USA: Ab 2. August werden die MacCoins an 14’000 Standorten ausgegeben.

Kunden erhalten jeweils ein Exemplar beim regulären Kauf eines Big Mac. Einen Tag später kann die McDonald’s-Währung eingelöst werden. 

Spekulieren mit MacCoins

Mit der Aktion spielt der Fast-Food-Riese auf den Big-Mac-Index an: Die vom britischen Wirtschaftsmagazin «Economist» geführte Liste vergleicht die Kaufkraft von Währungen anhand der Preise für einen Big Mac und gilt als «leicht verständlicher» Indikator für Kaufkraftparitäten.

Da die MacCoins global gültig sein sollen, erlaubt die Münze theoretisch eine kleine Arbitrage: Wer seine Big Macs in einem Land kauft, in dem die Burger relativ wenig kosten, kann die Münzen anschliessend in Europa oder den USA einlösen und Geld sparen.

Big Mac in der Schweiz am teuersten

Laut der Liste ist aktuell der Big Mac in Ägypten der günstigste Doppelburger weltweit. Im Land am Nil kostet er umgerechnet nur einen Dollar und 75 Cent. Der teuerste Big Mac wird in der Schweiz verkauft, er kostet umgerechnet 6,54 Dollar.

Würden Touristen nun MacCoins vom Nil in der Schweiz einlösen, dann würden sie gegenüber dem Ladenpreis viel Geld sparen, nämlich rund 4,80 Dollar – das entspricht der maximal möglichen Arbitrage mit den McDonald’s-Münzen. (zas)





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