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Mietgeräte-Startup aus Berlin kassiert 12 Millionen Euro

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Das Berliner Startup Grover, das sich selbst auch als „Netflix für Elektronikgeräte“ bezeichnet, hat eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro abgeschlossen.

Elektronikgeräte vermieten, statt sie zu verkaufen? Genau dieses Geschäftsmodell betreibt das Berliner Startup Grover – erfolgreich. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen Umsatz verzehnfachen und renommierte Partner wie Mediamarkt, Saturn, Gravis, Conrad und Tchibo hinzugewinnen. Jetzt sicherte sich das Startup in einer erfolgreich abgeschlossenen Serie-A-Finanzierung eine Kapitalspritze in Höhe von 12 Millionen Euro. Insgesamt flossen bisher 37 Millionen Euro in das Unternehmen.

Grover: Elektronikriese Samsung ist einer der Neu-Investoren

Zu den Investoren gehören Circularity Capital, Fintech-Investor Coparion und Varengold Bank sowie der Finanzierungsarm des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung Next. Darüber hinaus beteiligten sich Bestandsinvestoren wie der Main Incubator der Commerzbank und der June Fund an der Finanzierungsrunde.

Bei Grover können Nutzer über eine Online-Plattform und bei großen Händlern aktuelle Geräte mieten und ausprobieren. Damit entfällt im besten Fall das Kaufen und Verkaufen aktueller Technik. Einen Apple-Homepod oder eine Oculus-Go-VR-Brille gibt es etwa zu einem Preis von jeweils zwischen 24,90 Euro pro Monat und 69,90 Euro statt neu für rund 300 Euro. Mit steigender Mietdauer sinkt der monatliche Mietpreis.

Die VR-Brille Oculus Go vermietet das Startup Grover auf seiner Plattform ab 24,90 Euro im Monat. (Screenshot: getgrover.com/t3n.de)

Grover will mit dem frischen Geld laut Gründer und Geschäftsführer Michael Cassau in neue Märkte expandieren sowie neue Produktangebote ermöglichen. Ein Fokus liegt auf der Tech-Flatrate „Grover-Mix“ sowie dem B2B-Angebot „Startups get Grover“, das sich an junge Unternehmen richtet.

Lest auch die Analyse zum Trend Elektronik-Mieten vom t3n-Kollegen Jochen G. Fuchs: Elektronik vermieten, ein rentables Geschäftsmodell?





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