Home News Es lodern noch 14 Feuer: Waldbrände in Kalifornien fordern sechs Tote

Es lodern noch 14 Feuer: Waldbrände in Kalifornien fordern sechs Tote

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REDDING (USA) –
Hitze und Trockenheit machen Kalifornien zu schaffen. Sechs Menschen haben in Feuern ihr Leben gelassen. Die US-Regierung soll nun dem Bundesstaat beim Löschen helfen.

Insgesamt 14 aktive Brände haben in Kalifornien bereits 63’000 Hektar Wald vernichtet. Sechs Menschen starben. Jetzt gab US-Präsident Donald Trump Bundesmittel für die Bekämpfung der Feuer frei.

Trump verlangt, dass die Nationale Katastrophenschutzbehörde Ausrüstung und Ressourcen zur Verfügung stellen solle. Zuvor bat Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown die US-Regierung um Hilfe. «Um Leben zu retten und Besitz zu schützen», wie Browns Büro mitteilte. Der Gouverneur forderte Militärflugzeuge für die Löscharbeiten an sowie Güter und Trinkwasser für die Notunterkünfte für rund 38’000 Menschen im Bezirk Shasta im Norden des Bundesstaats, die wegen des sogenannten Carr-Feuers ihre Häuser verlassen mussten. Total standen in Kalifornien 10’000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Zwei Kleinkinder tot

Die Brände kosteten sechs Menschen das Leben: Im Carr-Feuer starben zwei kleine Kinder und ihre 70-jährige Urgrossmutter, wie ihre Familie US-Medien bestätigte. Bei den kleinen Kindern handelt es sich laut «CNN» um die 5-jährige Emily und ihren 4-jährigen Bruder James.

Ausserdem kamen laut der kalifornischen Behörde für Forstwesen und Brandschutz (Cal Fire) zwei Feuerwehrleute ums Leben. Ein weiterer Feuerwehrmann starb im sogenannten Ferguson-Feuer, das die Schliessung von Teilen des berühmten Yosemite-Nationalparks nötig machte.

Wegen des sogenannten Cranston-Feuers im San Bernardino Nationalforst rund 150 Kilometer südöstlich von Los Angeles mussten rund 7000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, wie die US-Forstbehörde mitteilte. Auch hier rief Gouverneur Brown den Notstand aus. Ein 32-jähriger Mann, der das Cranston-Feuer und andere Brände gelegt haben soll, wurde festgenommen.

Brown verhängte für Shasta den Notstand und befahl der Nationalgarde, die Feuerwehr zu unterstützen. In der Nacht auf Samstag hatte sich der derzeit grösste Waldbrand in Kalifornien nach Angaben der Feuerwehr «in alle Richtungen ausgebreitet». (SDA/nl)





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