Home News Weil letztes Jahr mehrere ausfielen: Rund 1000 Zürcher Ampeln sind hitzesicher

Weil letztes Jahr mehrere ausfielen: Rund 1000 Zürcher Ampeln sind hitzesicher

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Die Zeichen stehen auf Rot: Börse in Zürich-Selnau.

Letztes Jahr wollten mehrere Dutzend Ampeln in der Stadt Zürich wegen der Hitze nicht mehr leuchten. Die Stadt reagierte und hat rund 1000 Ampeln «hitzesicher» gemacht.

Es war ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch! Petrus brachte am 20. Juni 2017 heisse 32 Grad und die kräftigsten Sonnenstrahlen nach Zürich. Das freute alle, ausser die Autofahrer. Sie wussten nicht mehr, wohin: In Zürich fielen nämlich rund 30 Ampeln aus (BLICK berichtete). 

Solche Meldungen liest man heuer nicht mehr. Grund dafür ist eine Aktion der Stadt Zürich. «Wir haben an rund 200 wichtigen Kreuzungen bei den roten Ampeln die LED erneuert», sagt Heiko Ciceri von der Dienstabteilung Verkehr. Betroffen seien rund 1000 Ampeln, die man hitzesicher gemacht habe.

Verschneite Gotthard-Ampeln?

Schuld am Ampel-Ausfall war ein Elektrolyt-Kondensator, wie Ciceri letztes Jahr den Medien erklärte. Dieses kleine Bauteil enthält eine Flüssigkeit, die sich bei Hitze ausdehnt. Wegen des Alters und der Hitze wurde die Ummantelung so spröde, dass sich die Flüssigkeit verflüchtigte.

Die LED-Ampeln sorgten nicht nur in Zürich für Ärger. Bei der Einführung der sparsamen LED-Leuchten wurde gerade die Strom-Sparsamkeit kritisiert: Sie produzieren zu wenig Wärme! Im Winter, wenn viel Schnee auf den Ampeln liegt, vermisst man genau diesen Nebeneffekt. Die Beamten beim Bundesamt für Strassen wollen dieses Problem mit zusätzlichen Lamellen verhindern.





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