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Er arbeitete einen Monat ohne Pause: Polizei büsst Chauffeur – und schickt ihn ins Bett

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STANS NW –
Ein übermüdeter Chauffeur eines griechischen Unternehmens fuhr bei Stans NW schräg auf der Strasse. Er hatte zu lange gearbeitet. Die Polizei stellte ihm eine Busse aus und schickte ihn ins Bett.

Chauffeure müssen sich ausruhen – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein griechisches Busunternehmen nahm die Regelung offenbar nicht sehr ernst: In Stans NW wurde ein Chauffeur aus dem Verkehr gezogen. Er hatte zuvor fast einen Monat durchgerackert.

Der Reisecar sei den Beamten aufgefallen, weil er schräg auf der Fahrbahn unterwegs war, schreibt die Kantonspolizei Nidwalden in einer Mitteilung. Die Polizei begleitete den Bus von der Autobahn – das Fahrzeug wurde kontrolliert.

Polizei verordnet 45 Stunden Ruhe

Dabei fielen den Beamten neben Mängel am Car auch der Chauffeur auf. Er hatte sich wohl nicht an die Arbeit- und Ruhezeitverordnung gehalten, sondern 28 Tage ohne Pause gearbeitet. Dafür musste er blechen – die Polizei stellte ihm eine Busse aus.

Nach erfolgter Bezahlung schickten die Beamten den übermüdeten Mann schliesslich ins Bett. Nach 45 Stunden Ruhe durfte er seine Reise fortsetzten. Die Gäste wurden zuvor mit einem anderen Transportmittel ans Ziel gebracht. (hah)





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