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Dank neuer Läden und Investitionen in China: Starbucks legt leicht zu

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Die weltgrösste Kaffeehauskette Starbucks hat im abgelaufenen Geschäftsquartal aus eigener Kraft bei den Einnahmen kaum zugelegt. (Archivbild)

Starbucks ist im dritten Geschäftsquartal kaum aus eigener Kraft gewachsen. Dank eines Zukaufs in China, neuer Läden und positiver Währungseffekte legte der Umsatz allerdings um 11 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar zu.

Die auch in der Schweiz beliebte US-Kaffee-Kette Starbucks wächst, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in Seattle mit. Das organische Wachstum – also der Zuwachs ohne Zukäufe, ohne neue Cafés sowie ohne die Währungseffekte – habe rund 1 Prozent betragen. Der operative Gewinn glitt leicht um 1 Prozent auf 1,04 Milliarden Dollar zurück. Der Konzerngewinn je Aktie legte im Berichtszeitraum um 30 Prozent auf 61 Cent je Titel zu.

Da Konzernchef Kevin Johnson die Börse im Juni schon auf eher schwache Zahlen eingestimmt hatte, sorgte die Quartalsbilanz kaum für Bewegung bei den Aktien. Diese pendelten nachbörslich um den Schlusskurs.

Lebhafteres Wachstum im vierten Quartal erwartet

Der Manager hatte bereits im Juni gewarnt, dass Starbucks auf vergleichbarer Basis kaum mehr gewachsen sei. Die Leistung sei zuletzt «nicht akzeptabel gewesen», hatte er damals gesagt. «Wir müssen uns schneller bewegen», um die sich immer rapider wandelnden Vorlieben und Bedürfnisse der Kunden anzugehen.

Er rechnet zwar wieder mit einem etwas lebhafteren Wachstum im vierten Quartal. So konnte im abgelaufenen Geschäftsquartal in den USA bereits ein Zuwachs an Bestellungen über das Smartphone von 13 Prozent und ein Zuwachs von 14 Prozent an Kundenkarten verzeichnet werden. Johnson geht aber nicht mehr davon aus, die bisher anvisierte Spanne von 3 bis 5 Prozent im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Ein Grund ist das sich abkühlende Wachstum in China.

Starbucks war mit seinen Cafés Pionier im US-Markt und hatte über Jahre hinweg rasantes Wachstum verzeichnet – weltweit hatte die Kette zuletzt über 28’000 Filialen. Allerdings ist das Geschäft mittlerweile deutlich umkämpfter als früher, was Starbucks immer mehr zu schaffen macht. (SDA)





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