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Artenschutz: Leoparden im Nordkaukasus ausgewildert

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Im Nordkaukasus sind zwei Persische Leoparden ausgewildert worden.

Sotschi – Russische Tierschützer haben zwei Persische Leoparden in der Gebirgsregion Nordkaukasus in die freie Wildbahn entlassen. Experten brachten das Pärchen der seltenen Art am Freitag mit einem Helikopter in den Alanija-Nationalpark in Nordossetien.

Das teilte die Umweltorganisation WWF mitteilte. Der Persische Leopard ist das Wappentier der russischen Teilrepublik. Fotos zeigten die gepunkteten Jäger, wie sie durch einen grünen Laubwald streiften.

Vor zwei Jahren waren das Weibchen «Wolna» (Welle) und «Elbrus» (nach dem höchsten Gipfel im Kaukasus) in einem Nationalpark beim Schwarzmeerort Sotschi zur Welt gekommen. Von Geburt an seien sie dort in einem speziellen Programm auf die Auswilderung vorbereitet worden, teilte WWF Russland mit. Sie seien in der Lage zu jagen und Menschen zu meiden.

Der Persische Leopard (Panthera pardus saxicolor) war bis Mitte des 20. Jahrhunderts im Kaukasus verbreitet. Seitdem ist der Bestand drastisch zurückgegangen. Bei Jägern sind vor allem die Felle begehrte Trophäen.

2005 hatte WWF das Langzeitprogramm ins Leben gerufen, um die Leoparden wieder im Kaukasus anzusiedeln. Auch der russische Präsident Wladimir Putin unterstützt das Projekt. Die ersten drei Tiere waren 2016 in die Freiheit entlassen worden.





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