Home News Flugstrecke Zürich-Pristina so beliebt wie nie: Edelweiss muss auf Langstrecken-Airbus umsatteln

Flugstrecke Zürich-Pristina so beliebt wie nie: Edelweiss muss auf Langstrecken-Airbus umsatteln

6
0
SHARE

ZÜRICH –
Die Nachfrage nach Reisen in den Kosovo ist so gross, dass selbst der dichte Flugplan der Edelweiss sie nicht decken kann. Jetzt setzt die Airline auf grössere Flieger.

Pristina ist bei der Fluggesellschaft Edelweiss eine Top-Destination. Tägliche Flüge verbinden die Schweiz mit der Kosovo-Hauptstadt. Samstags stehen sogar drei Verbindungen auf dem Flugplan. Einige Flüge übernimmt die Schwester-Airline Swiss.

Und trotzdem reicht das dichte Flugprogramm nicht aus, wie das Branchenportal «Aerotelegraph» berichtet. Deshalb fliegt Edelweiss Pristina an fünf Tagen ausserordentlich mit Langstreckenflugzeugen an. «Grund dafür ist die Nachfrage unserer Veranstalterpartner nach Zusatzkapazität in den Sommerferien», erklärt ein Sprecher. 

Fast doppelt so viel Platz

Die Flieger mit der grösseren Reichweite haben auch erheblich mehr Platz für Passagiere. In einen Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken steckt Edelweiss 174 Passagiere, in einen A340 dagegen 314. Eine Abfrage auf der Website der Fluggesellschaft zeigt: Für nächsten Samstag sind nur noch einzelne Tickets buchbar.

Ausnahmsweise lässt Edelweiss auch auf anderen Strecken grössere Flieger ran. Im Herbst wird das für zwei türkische Ziele der Fall sein, im Frühling war es Palma de Mallorca. Nächstes Jahr ist für die Balearen-Destination der A340 in den Sommermonaten gar einmal die Woche fix eingeplant.

Stolze Preise und betrügerische Airlines

Flüge nach Pristina sorgten zuletzt gleich doppelt für Schlagzeilen. So sind Albaner in der Schweiz sauer über hohe Ticketpreise bei der Swiss für Reisen in ihre alte Heimat. Bei einem Betroffenen wurden für einen Hin- und Rückflug satte 711 Franken fällig.

Immerhin finden die Flüge mit Swiss statt. Anders bei Buchungen für die Fake-Fluggesellschaft Germany Airlines. Diese zockte zahlreiche Kosovaren ab (BLICK berichtete), welche nun weder Geld noch Flug haben. (jfr)





LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here