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Das Kerngeschäft schwächelt: Nokias Umsatz ist stark gesunken

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Nokias operativer Gewinn ist im zweiten Quartal des Jahres um 42 Prozent zurückgegangen. Das zweite Halbjahr soll besser werden.

Der Umsatz ist um sechs Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gesunken, der operative Gewinn ist um ganze 42 Prozent auf 334 Millionen Euro abgesackt, wie aus Nokias Halbjahres- und Quartalsbericht hervorgeht. Das liegt unter anderem am schwächelnden Markt – aber einen so starken Rückgang hatte Analysten trotzdem nicht erwartet. Nokia hat damit einen Verlust von 266 Millionen Euro  zu verzeichnen.

Immerhin ist der Verlust geringer als ein Jahr vorher das ist immerhin ein geringerer Verlust als ein Jahr vorher – da hatte der Verlust im gleichen Zeitraum 437 Millionen Euro betragen.

Vor allem das Kerngeschäft läuft nicht gut

Nach dem Abstoß der Handy-Sparte ist Nokias Kerngeschäft jetzt die Netzwerktechnik – und vor allem dieser Bereich läuft nicht gut. Der operative Gewinn der Netzwerk-Sparte ist um 83 Prozent gesunken. Bei Nokia Technologies ist er dafür um 27 Prozent gestiegen. Diese Sparte verdient mit der Lizenzierung patentierter Technik.

Nokia-Chef Rajeev Suri ist trotzdem guter Dinge – man habe sowieso mit einem schwachen ersten Halbjahr gerechnet, sagte er der dpa. Für die zweite Jahreshälfte erwartet er bessere Ergebnisse, unter anderem wegen verbesserter Markbedingungen, vor allem in Nordamerika. Die Jahresergebnisse werden die Erwartungen erfüllen, hofft er. Dazu passt, dass das zweite Quartal mit einer guten Auftragslage endete.

Ob es künftig besser läuft, hängt auch davon ab, ob Kunden künftig auf den schnelleren 5G-Datenfunk umsteigen. Suri rechnet laut dpa damit, dass kommerzielle 5G-Netzwerkbereitstellungen gegen Ende des Jahres 2018 beginnen werden.





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