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Meine Meinung: Waffenexporte? Nein danke!

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Im BLICK-Media-Camp erhalten junge Talente Einblick in die moderne Medienwelt.

Die humanitäre und neutrale Tradition der Schweiz und Waffenexporte passen nicht zusammen, findet BLICK-Mediacamp-Teilnehmer Riccardo Schmidlin (18).

Für knapp 500 Millionen Franken wurde im letzten Jahr Kriegsmaterial exportiert. Viel Geld, keine Frage. Doch soll man dafür seine moralischen Prinzipien über Bord werfen und Kriegstote in Kauf nehmen?

Die Exporte führen unter anderem von der Schweiz in die Türkei, wo im Osten des Landes Krieg herrscht. Oder nach Saudi-Arabien, eine islamistische Diktatur. Das Land führt einen Krieg im Jemen.

Waffen können jederzeit eingesetzt werden, verletzen oder töten Menschen. Die humanitäre, neutrale Tradition der Schweiz und Waffenexporte passen nicht zusammen. Aber was ist mit den Arbeitsplätzen? Waffenexporte bringen zwar Geld ein, machen aber nur gut 0,15 Prozent aller Schweizer Exporte aus – und schlussendlich landet das meiste Geld bei wenigen Männern in den Chefetagen von Rüstungsfirmen.

Arbeitsplätze müssen durch den Verzicht auf Waffenexporte nicht verloren gehen. Das Know-how kann umgelenkt werden. Innovation wird in Zeiten der Digitalisierung wichtiger.

Ein reiches Land wie die Schweiz hat es nicht nötig, auf Kosten von Kriegsopfern Profite zu erzielen.

Riccardo Schmidlin (18), Bern, Gymnasiast

Wie arbeiten BLICK-Journalisten? Der BLICK lässt sich in die Karten blicken. Zwölf junge Talente im Alter von 16 bis 22 Jahren arbeiten diese Woche im BLICK-Mediacamp. Lesen Sie ihre Geschichten und Meinungen.





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