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Meine Meinung: Der Fussball spielt verrückt

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Im BLICK-Media-Camp erhalten junge Talente Einblick in die moderne Medienwelt.

Mittelmässige Fussballzwerge an der WM, astronomische Transfersummen für Starspieler wie Ronaldo und stinkreiche Oligarchen machen den Fussball kaputt, meint BLICK-Mediacamp-Teilnehmer Luca Fischlin (17).

Skandal: Weder Deutschland, Spanien, Italien noch Brasilien stehen im WM-Final. Aber kleinere und mittelgrosse Fussballmächte wie Iran, Saudi-Arabien, Dänemark und Schweden holen extrem auf. Sie haben bei der Physis Gas gegeben.

Was aber nervt und das Fussballerherz rasen lässt, ist ihre Defensiv- und Konterstrategie. Sie haben halt nur begrenzte spielerische Mittel, aber schmerzen tut es trotzdem. Die Spiele werden auf diese Art und Weise extrem langweilig, da eine Mannschaft nur spielt und die andere nur verteidigt.

Spektakel bietet dagegen der Transfermarkt. Die Summen sind unanständig hoch. Neymar wechselte für 222 Millionen Euro zu PSG. Jetzt verpflichtet Juventus Turin Ronaldo für 105 Millionen Euro. Ein absurd stolzer Preis für einen Mann, der seit 33 Jahren auf den Beinen steht.

Solch riesige Summen machen den Fussball kaputt. Stinkreiche Oligarchen reissen sich mit ihren Millionen und Milliarden die besten Klubs unter den Nagel – aus reinem Amüsement.

Luca Fischlin (17), Gymnasiast aus Luzern, verfolgt den internationalen Fussball seit längerem mit Skepsis.

Wie arbeiten BLICK-Journalisten? Der BLICK lässt sich in die Karten blicken. Zwölf junge Talente im Alter von 16 bis 22 Jahren arbeiten diese Woche im BLICK-Mediacamp. Lesen Sie ihre Geschichten und Meinungen.





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