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Meine Meinung: Am Bildschirm gefangen

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Im BLICK-Media-Camp erhalten junge Talente Einblick in die moderne Medienwelt.

Natürlich sei es gäbig, seine Kinder mal eine Weile stummzuschalten, indem man ihnen ein iPad in die Hand drückt. Aber die Förderung kreativer Energie sieht anders aus, meint BLICK-Mediacamp-Teilnehmer Sean Douglas (16).

Wenn ich Kinder, fast noch Babys, im Kinderwagen sehe, die wie versteinert auf ein iPad starren, verstehe ich die Welt nicht mehr. Natürlich ist die Versuchung gross, seine öfter mal lauten Kinder für eine Weile stummzuschalten. Gib ihnen ein iPad in die Hand, und schon erliegen sie der Magie der Videos und Filme. Dann hängen sie passiv im Sessel und vergessen die Welt um sich herum.

Die Folgen sind allerdings fatal. Ist es nicht grossartig, Kinder spielen zu sehen? Wie sie ganz alleine oder mit anderen aus dem Nichts Spiele entwickeln oder mit den einfachsten Gegenständen ganze Welten und Geschichten bauen?

Diese kreative Energie verkümmert, wenn sie ständig am Handy hängen. Es ist zwar wichtig, dass Kinder den Umgang mit den Smartphones und iPads lernen. Doch genau dieses Lernen bedeutet nicht, einem Kind uneingeschränkten Zugang zu allen möglichen Games, Apps und Geräten zu erlauben.

Sean Douglas (16), Zürich, Mittelschüler

Wie arbeiten BLICK-Journalisten? Der BLICK lässt sich in die Karten blicken. Zwölf junge Talente im Alter von 16 bis 22 Jahren arbeiten diese Woche im BLICK-Mediacamp. Lesen Sie ihre Geschichten und Meinungen.





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