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Quälte ihn das schlechte Gewissen? Mann gesteht Mord an Ex in Bellinzona nach zwei Jahren

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Die Tessiner Polizei hatte es am Wochenende mit einem Mann zu tun, der zwei Angestellte mit einer geladenen Waffe bedrohte. (Symbolbild)

BELLINZONA TI –
2016 findet die Tessiner Polizei die Leiche einer Frau (48). Doch die Todesursache bleibt unklar. Der Fall kommt in die Akten – bis jetzt.

Zwei Jahre nach dem Leichenfund in einer Wohnung im Raum Bellinzona TI, wird der Fall wieder aus der Schublade gezogen. Grund: Im Mai stellt sich der Ex-Mann (48) der Toten der Polizei. Er gesteht den Mord an seiner früheren Ehefrau. 

Und damit nicht genug. Er plaudert offenbar auch über Komplizen. In diesen Tage jedenfalls nehmen die Beamten auch seine jetzige Ehefrau fest, eine 39-jährige Ausländerin. Das Paar lebt im Raum Locarno. Ungestört. 

Tötungsdelikt war nicht eindeutig erkennbar

Denn die Ermittler konnten beim Leichenfund 2016 nicht zweifelsfrei ausmachen, wie das Opfer genau starb. Ein Tötungsdelikt jedenfalls lag offenbar nicht auf der Hand. So wurde der Vorfall auch nicht an die Medien gemeldet. Die Ermittlungen gerieten ins Stocken. 

Fast wäre es daher zum perfekten Mord geworden. Wären da nicht die Gewissensbisse des Ex. Jedenfalls stellte sich der Täter den Behörden und die Ermittlungen konnten wieder aufgenommen werden. 





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