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Verkehrskontrollen in falschem Kanton: Verfahren gegen Polizist (34) eröffnet

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Ein Polizist aus einem anderen Kanton soll im Raum Oberwil-Lieli AG widerrechtlich Verkehrskontrollen vorgenommen haben. Jetzt hat er die Staatsanwaltschaft am Hals.

Was bezweckte der 34-jährige Schweizer mit den illegalen Verkehrskontrollen? Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat gegen einen Polizisten aus einem anderen Kanton ein Verfahren wegen Amtsanmassung eröffnet.

Der Mann soll am 20. Juni zwischen 17.45 und 18.30 Uhr im Raum Oberwil-Lieli AG Verkehrskontrollen durchgeführt haben, obwohl er als Polizist eines anderen Kantons dazu keine Berechtigung gehabt hätte. Wie die Aargauer Staatsanwaltschaft mitteilt, war der Schweizer in ziviler Kleidung mit einem schwarzen Skoda Octavia unterwegs.

«Betroffener hat sich gemeldet»

Der 34-Jährige soll bei der Einmündung Sädelstrasse/Im Rebacher, Höhe Sädelhof, einen dunkelblauen Personenwagen kontrolliert haben.

Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Oberstaatsanwaltschaft: «Ein Betroffener hat sich gemeldet. Wir haben Hinweise, dass der Mann noch mindestens einen weiteren Verkehrsteilnehmer kontrollierte.» Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei suchen Zeugen.

Zum Motiv des Polizisten und darüber, in welchem Kanton der Beschuldigte angestellt ist, will Strebel aufgrund des laufenden Verfahrens keine Angaben machen. (SDA/noo)





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