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Folgt Natalie Rickli auf Zürcher Regierungsrat Kägi? «Ich werde eine Kandidatur prüfen»

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Der Zürcher Baudirektor Markus Kägi will im nächsten Frühling vom Amt als Regierungsrat zurücktreten. Damit beginnt die Suche nach einem Nachfolger – oder einer Nachfolgerin. Im Fokus: Nationalrätin Natalie Rickli.

Der Zürcher Baudirektor Markus Kägi (64) will im nächsten Frühling vom Amt als Regierungsrat zurücktreten. Dies gab Kägi an einer Medienkonferenz bekannt.

Damit beginnt die Suche nach einem Nachfolger – oder einer Nachfolgerin. Im Fokus: Noch-Nationalrätin Natalie Rickli. Diese hat von solchen Ambitionen noch nie Abstand genommen. «Ich finde es ein interessantes Amt und werde eine Kandidatur über den Sommer prüfen und danach entscheiden», sagt Rickli.

Ein Leben für die Politik

Nach zwölf Jahren sei genug, sagte hingegen Kägi vor den Medien. Er wisse zwar nicht, wie es ohne Politik sein werde. Schliesslich seien die Regierungsjahre nur die Krönung eines langen politischen Weges gewesen. Er verwies auf seine erste Gemeindeversammlung, die er mit 20 Jahren besucht hatte.

Rickli-Kandidatur nicht sicher

Mit welcher Kandidatin oder welchem Kandidat die SVP Kägis Sitz verteidigen will, ist noch offen. Der zweite Regierungsrat aus den Reihen der SVP, Finanzdirektor Ernst Stocker, hatte bereits früher bekannt gegeben, dass er sich bei den Erneuerungswahlen vom 24. März 2019 erneut zur Verfügung stellen werde.

Dies bekräftigte der 63-Jährige am Mittwoch: Die «anspruchsvolle Querschnittsaufgabe» in der Finanzdirektion würde ihn reizen, sagte Stocker. Es sei zwar ein «stetiger Kampf um die Finanzen» – er fühle sich aber wohl und wisse, wie es gehe. Deshalb wolle er nochmals vier Jahre weitermachen.

FDP kommt mit Lokalpolitiker

Heute Morgen hat die FDP entschieden, mit wem sie den Sitz des abtretenden Gesundheitsdirektors Thomas Heiniger verteidigen will. Im Rennen sind die Kantonsräte Martin Farner, Jörg Kündig und Thomas Vogel. Die FDP will am 4. Oktober eine Doppelkandidatur beschliessen. (SDA/nmz)





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