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Alle reissen sich um die Thai-Buben: Gibts bald den Höhlen-Blockbuster?

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Mehr als zwei Wochen waren die zwölf thailändischen Fussball-Junioren in einer Höhle gefangen. Jetzt sind sie frei – und heiss begehrt. Filmproduzenten etwa wittern den nächsten grossen Hollywood-Hit.

Die Erleichterung ist gross. Die zwölf elf- bis 16-jährigen Buben und ihr Fussballtrainer, die mehr als zwei Wochen in einer Höhle in Thailand ausharren mussten, sind in Sicherheit. In einer riskanten Rettungsaktion haben Profi-Taucher die Eingeschlossenen nach und nach herausgeholt.

Mit den Angehörigen der Buben atmet die ganze Welt auf. Zahlreiche Fussballklubs gratulieren den Junioren des thailändischen Wild Boars Football Club für ihre Tapferkeit und ihren Durchhaltewillen.

Manchester United lädt sie ins Stadion ein

Manchester United lädt die Buben und ihre Retter sogar zu sich ins Stadion ein, wie es in einem Facebook-Post des britischen Klubs heisst: «Es wäre uns eine Ehre, das Team des Wild Boars Football Clubs und seine Retter nächste Saison in Old Trafford empfangen zu dürfen.»

Die Fifa bedauert, dass die Buben wohl nicht bis zum Finale der Fussball-WM in Moskau fit sein werden – und daher eine andere Gelegenheit gefunden werden muss, um sie zu einem Event des Weltfussballverbands einzuladen.

«Die besten Fussball-News des Sommers»

Glückwünsche gibts auch vom italienischen Fussballklub AS Roma. «Die besten Fussball-News des Sommers», heisst es auf dem Twitter-Kanal des Vereins. «Unsere Gedanken sind bei der Familie des Ex-Navy-Seal-Tauchers Saman Kunan», schreibt der Klub.

Kunan ist das einzige Todesopfer des Dramas. Der Profitaucher kam ums Leben, nachdem er den Eingeschlossenen Sauerstoff in die Höhle gebracht hatte. «Ein echter Held», schreibt AS Roma über ihn.

Auch die spanische Königsfamilie gedenkt des getöteten Helden und freut sich über die Rettung der Fussball-Junioren.

Auch Trump twittert ihnen

US-Präsident Donald Trump twittert: «Gratulation an die thailändischen Navy Seals und alle andern für die erfolgreiche Rettung der zwölf Buben und ihres Trainers.»

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert schreibt, es gebe so vieles zu bewundern: «den Durchhaltewillen der tapferen Jungs und ihres Trainers, das Können und die Entschlossenheit der Retter».

«Ich sehe das als Hollywood-Film»

Die Höhlenrettung tönt nicht nur filmreif, sie soll auch tatsächlich ins Kino kommen. Laut der Site «news.com.au» sind bereits Hollywood-Produzenten in Thailand vor Ort. So sagt Michael Scott, Managing Partner der Firma Pure Flix: «Ich sehe das als Hollywood-Film mit A-List-Stars».

Die zwölf Buben und ihr Coach wurden am 23. Juni von ansteigenden Fluten in der Höhle überrascht. Sie mussten daraufhin tief im Innern ausharren, wobei der Sauerstoff immer knapper wurde und der Wasserpegel angesichts des Monsunregens noch weiter zu steigen drohte. (noo)





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