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In US-Gebirge begraben: Baby überlebt neun Stunden unter Geröll

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Ein Mann (32) im US-Bundesstaat Montana bedrohte Leute und sagte der Polizei, er habe ein Baby in den Bergen vergraben. Durch ein Wimmern werden die suchenden Beamten schliesslich auf den Säugling aufmerksam.

Ein fünf Monate altes Baby hat mindestens neun Stunden lang begraben unter Ästen und Geröll in den Bergen des US-Bundesstaates Montana überlebt. Der stellvertretende Sheriff von Missoula County wurde nach stundenlanger Suche durch das «schwache Wimmern eines Babys» auf das Kleinkind aufmerksam, wie die Polizei am Sonntag bei Facebook mitteilte. Demnach hatte das Baby nur einen nassen und schmutzigen Strampler an, als es am Sonntagmorgen entdeckt wurde.

 

Die Suche nach dem Baby hatte begonnen, nachdem ein 32 Jahre alter Mann am Samstag im Ort Lolo Hot Springs aufgefallen war, weil er Passanten bedrohte und sagte, er habe eine Waffe. Ein Baby in seiner Obhut war demnach mehrere Stunden lang nicht gesehen worden. Der Polizei sagte der Mann, der unter Drogeneinfluss zu stehen schien, das Baby sei möglicherweise in den Bergen begraben.

Dem Kind gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte die Polizei später laut Medienberichten mit. Es habe nur kleinere Kratzer und blaue Flecken davongetragen und befinde sich jetzt in der Obhut der Sozialfürsorge. Der Mann wurde angeklagt. (SDA)





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