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Sorge über Boom bei Schönheits-OPs im Intimbereich: Wermuth stellt Bundesrat Fragen zu Genitalien

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SP-Nationalrat Cédric Wermuth ist alarmiert: Schamlippen-Verkleinerungen boomen – auch in der Schweiz. Nun fordert der Aargauer den Bundesrat auf, zu handeln.

Es ist eine Entwicklung, die den Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth (32) beunruhigt: In der Schweiz legen sich jedes Jahr mehr Menschen der Schönheit wegen unters Messer. Besonders Schönheits-Operationen im Intim-Bereich nehmen laut Ärzten zu. 

Doch wie viele Schamlippen-Verkleinerungen werden in der Schweiz tatsächlich durchgeführt? Was sind die Gründe dafür – und was die Folgen? Das will Wermuth vom Bundesrat wissen. Er hat eine Interpellation eingereicht, die vom Bundesrat Antworten auf über ein Dutzend Fragen zum Thema fordert. Unterstützt wird der Vorstoss von mehreren SP-Ratsmitgliedern.

Wermuth liefert in der Interpellation mehrere Vorschläge, wie der aus seiner Sicht äusserst problematische Entwicklung begegnet werden könnte. So schlägt er unter anderem ein Werbeverbot für Intim-OPs oder ein Mindest-Alter von 18 Jahren bei Eingriffen an Genitalien vor. 

Es sind Massnahmen, wie sie das Nachbarland Österreich bereits vor einigen Jahren eingeführt hat. Das «Schönheitsoperationen-Gesetz» verbietet Kliniken beispielsweise, mit Vorher-Nachher-Fotos zu werben. Zudem müssen Personen, die sich aus rein ästhetischen Gründen operieren lassen wollen, mindestens 16 Jahre alt sein. Auch in Frankreich, Dänemark und Italien gibt es gesetzliche Einschränkungen für Schönheits-OPs. (lha)





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