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So viel exportiert wie noch nie: Amis und Franzosen stehen auf unser Raclette

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Ein Mann streicht vor dem Kaminfeuer Raclettekäse von einem grossen Käseleib auf den Teller mit Essiggurke, Silberzwiebel und Kartoffel. Daneben steht ein Glas Weisswein.

Noch nie hat die Schweiz so viel Raclette-Käse exportiert wie im letzten Jahr. Und auch der inländische Konsum ist gestiegen.

Die Schweizer Käseproduktion läuft auch Hochtouren. 2017 wurden nicht weniger als 189’292 Tonnen Käse produziert – ein Rekord. Damit wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Jahr 2015 um rund 500 Tonnen übertroffen. Zugelegt haben Sorten wie Emmentaler AOP (+8,4%), Gruyère (+9,2%), Raclettekäse, Vacherin Fribourgeois AOP (+9,1%) sowie Tête de Moine AOP (+7,2%). 

Insgesamt wurden 2017 71’592 Tonnen des gelben Goldes exportiert. Vor allem Raclette-Käse ist beliebt. Mit 1770 Tonnen erreichte der Gesamtexporte von Raclette-Käse 2017 den bisher höchsten Stand in der Geschichte. Die Produktion von Raclette-Käse in der Schweiz beläuft sich auf 14’764 Tonnen. 

Ein Blick in die Statistik zeigt: Raclette ist bei den Franzosen und Amis besonders beliebt. Die Raclette-Exporte nach Frankreich haben mit einem satten Plus von 38 Prozent ein Allzeithoch erklommen. Bei den Amis haben 28 Prozent mehr Schweizer Schmelzkäse vertilgt.

Wie die Branchenverband Raclette Suisse mitteilt, wurde wegen der grossen Nachfrage sogar die Produktion des Schmelzkäses erhöht. Dazu beigetragen hat laut Branchenverband auch die schnelle Abkühlung nach den heissen Sommertagen. Ab September bis Ende Jahr erhöhte sich die Nachfrage der Schweizer Privathaushalte im Vergleich zum Jahr 2016 um 5,7 Prozent oder 545 Tonnen. 

Auch im ersten Quartal war Raclette-Käse bei den Konsumenten besonders beliebt. So wuchs die exportierte Menge in den ersten vier Monaten 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 237 Tonnen auf 368 Tonnen an. Der Verbrauch der Schweizer Privathaushalte erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 117 Tonnen – einem Plus von 3,7 Prozent. (zas)





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