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Jetzt soll er Velofahrer vor Unfällen bewahren: Harry Hasler ist zurück!

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Er ist der berühmteste «Automobilist» der Schweiz – und will jetzt Velofahrer retten: Viktor Giacobbo (66) hat seinen Harry Hasler aus der Mottenkiste geholt. Pikant: Als Verkehrexperte dient ihm ausgerechnet der nicht gewählte Bündner SVP-Regierungsratskandidat Walter Schlegel.

Sein Brusthaar-Toupet ist Kult, seine Züri-Schnurre kennt das ganze Land: Jetzt ist Harry Hasler (Alter unbekannt) wieder da! Und der wohl berühmteste Chauvi der Schweiz hat eine Mission: Der eingefleischte «Automobilist» will Velofahrer vor Unfällen bewahren.

 

Wie bitte, Hasler und Velo? Genau. «Harry Hasler und Velofahren – das beisst sich so sehr, dass es schon wieder gut ist», sagt Viktor Giacobbo (66) über seinen Einsatz für mehr Verkehrssicherheit. Der Kabarettist hat sich für die neue Kampagne «Velotalent of Switzerland» einspannen lassen.

Unter anderem an der Seite von Schauspielerin Fabienne Hadorn (43), bekannt als Spurensicherin Corinna Haas aus dem Schweizer Tatort, bewertet Hasler Velorowdys. In bekannter Casting-Manier müssen die Zweiradfahrer vor die Jury treten und ihren Fahrstil bewerten lassen. Und auch hinter der Kamera ist die Besetzung prominent: Regisseur Dany Levy (60) hat die Video-Clips realisiert.

Raudi-Velofahrer sind schuld am warmen Bier

Hasler wäre nicht Hasler, würde er sich mit Kritik zurückhalten: «Mit solch einer Fahrweise fängt Terror, Elend und Hunger an», flucht er zu einem «Kandidaten». Und Hasler doppelt nach: Wegen diesem Velorowdy werde ja sogar «das Bier warm».

So richtig schal werde das Bier, wenn Schweizer Velofahrer in einen Kreisel einbiegen, sagen der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und Pro Velo Schweiz, die hinter der Kampagne stehen. «Nur jede zweite Person, die regelmässig Velo oder Auto fährt, kennt die sichere Fahrlinie im Kreisel», heisst es dazu in einer Mitteilung.

Bündner Polizeikommandant Walter Schlegel gibt sein Schauspiel-Debüt

Doch wer könnte Velofahrer wohl besser bewerten als ein Polizeikommandant? Das hatten sich die Kampagnenleiter gedacht und den Bündner Polizeikommandanten Walter Schlegel (56) Harry Hasler als Experte zur Seite gesetzt.

«Es macht mich wirklich hässig, dass Sie nicht einsichtig sind», sagt der Polizist in breitem Bündnerdeutsch zu einem notorischen Velo-Rowdy. Er könne sich ganz professionell aufregen – schliesslich «bringe er als Polizist die nötige Fachkompetenz» mit, schreiben VCS und Pro Velo Schweiz.

Hasler hat mit Schlegel zudem einen neuen Freund, der auch im Weissen Haus kein Unbekannter ist. So wird Schlegel mit folgenden Worten beworben: «Sogar US-Präsident Donald Trump kennt den sympathischen Polizeichef.»

Schliesslich habe er sich bei «Commander Schlegel» in einem Brief höchstpersönlich für seinen reibungslosen Aufenthalt beim WEF in Davos bedankt.

Pikant: Bis vor drei Tagen war Walter Schlegel noch Regierungsratskandidat in Graubünden. Doch der SVP-Politiker, der wegen des Polizei-Einsatzes gegen Bau-Kartell-Whistleblower Adam Quadroni (48) in der Kritik steht, schaffte den Sprung in die Regierung nicht.





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