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Fussballfans lassen Ferien sausen: WM macht Schweizer zu Stubenhockern

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Harziges Geschäft mit Ferien bei Hotelplan (Symbolbild)

Den Schweizern ist die anstehende WM so wichtig, dass sie dafür sogar ihre Ferien sausen lassen. Sie wollen die Spiele am liebsten daheim auf der Couch oder beim Public Viewing schauen.

Es ist ja nicht so, dass es in einem spanischen oder griechischen Strandort keine guten Fernseher zum Fussballschauen gäbe. Trotzdem will kaum ein Schweizer während der Weltmeisterschaft dorthin reisen. Nein, der Nati-Fan bleibt daheim. 

Die grossen Reiseanbieter berichten, dass bei ihnen während der WM, die am Donnerstag in Moskau beginnt, Flaute herrscht. «Wir haben für die kommenden vier Wochen deutlich weniger Buchungen als normalerweise zu dieser Jahreszeit», sagt eine Hotelplan-Sprecherin zu BLICK.

Zwar seien während der WM – wen wunderts? – viele Reisen nach Russland gebucht worden. Doch das wird von der Unlust, an andere Destinationen zu reisen, mehr als kompensiert.

Frühes Ausscheiden gut?

Gleiches gilt bei Kuoni und Helvetic Tours, die unter dem Dach von DER Touristik organisiert sind. «Wir sind nicht überrascht», sagt Mediensprecher Markus Flick. «Das ist bei allen grossen Fussballturnieren so.»

Ein wichtiger Grund für die Reise-Unlust sei, dass die Nati bei der WM dabei ist. «Betroffen seien vor allem klassische Badeferien im Mittelmeer und auf den Kanaren, etwas weniger die Fernreisen. «Gerade Public Viewings motivieren Fussballfans, die Spiele im eigenen Land mit Gleichgesinnten zu verfolgen.»

Für viele Fussball-Fans gelte aber: Sobald die eigene Lieblingsmannschaft ausgeschieden ist, machen sie sich Gedanken über eine Last-minute-Reise. 

Mit anderen Worten: Für die Reiseanbieter ist es vielleicht gar besser, wenn die Nati früh ausscheidet. 





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