Home News 1,58 Meter grosser Modegigant aus Japan: Darum kennt alle Welt jetzt Uniqlo

1,58 Meter grosser Modegigant aus Japan: Darum kennt alle Welt jetzt Uniqlo

10
0
SHARE

ZÜRICH –
Der japanische Moderiese will in Europa H&M und Zara überflügeln. Schon bald mit dem Tennis-Ass Roger Federer als Aushängeschild? Mit ihm würde Uniqlo nicht mehr um einen Standort in der Schweiz herumkommen.

Dank Roger Federer (36) spricht alle Welt nun von Uniqlo. Auch in der Schweiz, wo der angesagte Modegigant aus Japan bislang jedoch keinen einzigen Standort betreibt. Seit März hat das Tennis-Ass keinen Vertrag mehr mit Nike. Prangt nun bald das Uniqlo-Logo auf seinem Dress?

Hinter Uniqlo steht Tadashi Yanai (69), 1,58 Meter gross, Milliardär und reichster Japaner. Das Magazin «Forbes Magazin» schätzt sein Vermögen auf gut 23 Milliarden Franken. Berlin, Stuttgart, Paris, Strassburg: In die europäischen Metropolen hat Yanai es schon mit seiner preiswerten und bunten Kleidung geschafft. Bis 2020 will er mit seinem Konzern Fast Retailing Zara-Mutter Inditex und H&M vom Thron stossen. 

Modeimperium mit fast 17 Milliarden Umsatz

Weltweit beschäftigt die Modebilligkette, gegründet 1984 in Hiroshima, heute über 30’000 Mitarbeiter und betreibt über 1900 Filialen. Uniqlo, kurz für Unique Clothing Warehouse (engl. für einzigartiges Kleiderkaufhaus), generiert den Löwenanteil des Konzern-Umsatzes von fast 17 Milliarden Franken. 

Kommt Uniqlo zum Handkuss bei Federer, könnte die Schweiz bald ihre erste Filiale bekommen. Immer wieder waren die Japaner Gegenstand von Gerüchten als Standorte in der Zürcher Bahnhofstrasse frei wurden.

Experte sieht Potenzial für die Schweiz

Wegen eines solchen Sponsoringvertrags allein kommt Yanai nicht in die Schweiz, sagt Textilmarkt-Experte Klaus-Dieter Koch (53) von Brandtrust. Aber: «Uniqlo wäre hier bestimmt an der richtigen Adresse, denn der japanische Markt ist dem der Schweiz sehr ähnlich.» Grund dafür sei das ähnliche Wertesystem der beiden Kulturräume sowie das hohe Qualitätsempfinden der Schweizer und Japaner.

Trotz übersättigtem Modemarkt Schweiz habe die japanische Marke hierzulande grosses Potenzial: «Der diskrete Charme von Uniqlo dürfte die Schweizer sehr ansprechen», sagt Experte Koch. Auch mit den Farben des Logos – Rot und Weiss – dürfte Uniqlo bei den Schweizern punkten. Vielleicht auch demnächst schon bei Roger Federer.





LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here