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Singapurs Premier ist Gastgeber und finanziert den Gipfel der Hoffnung: Loong knöpft sich Kim und Trump vor

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SINGAPUR –
Lee Hsien Loong ist der Gastgeber des Hoffnungsgipfels. Vor dem grossen Treffen am Dienstag redete der Premierminister von Singapur Trump und Kim ins Gewissen. Nicht immer gab er sich so diplomatisch.

Am Sonntag Kim Jong Un (34) und am Montag Donald Trump (71): Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong (66) hat vor dem Gipfel der Hoffnung vom Dienstag die Staatsoberhäupter von Nordkorea und den USA einzeln zu sich eingeladen.

Eindringlich sprach er auf die beiden ein. Der Gipfel müsse zum Erfolg werden. Der Weltfriede stehe auf dem Spiel!

Der Gastgeber langte für die Finanzierung des Gipfels auch selbst tief in die Staatskasse. Rund 20 Millionen Franken kostet Singapur der Anlass. Es ist nicht nur ein Beitrag an die Konfliktbewältigung, sondern auch beste Tourismuswerbung für den kleinen Stadtstaat.

Mit einer der mächtigsten Frauen verheiratet

Lee Hsien Loong ist der älteste Sohn des Staatsgründers und ersten Premierministers Lee Kuan Yew (†91) und amtet seit 2004 als Premierminister. Er ist in zweiter Ehe mit einer der mächtigsten Frauen der Welt verheiratet: Ho Ching (65) ist Generaldirektorin der regierungseigenen Temasek Holdings, die für die wirtschaftliche Entwicklung des Staates verantwortlich ist. Zusammen haben sie drei Söhne und eine Tochter.

Loong ist top ausgebildet: Er schloss sein Mathematik- und Informatikstudium in Cambridge (GB) mit Bestnoten ab.

Nicht immer war er ein Mann von Diplomatie. Als ältester Sohn des Staatsgründers musste er sich wiederholt Vorwürfe der Vetterliwirtschaft gefallen lassen, zudem soll er einen ehemaligen Finanzminister geohrfeigt haben.

Merkel düpiert

Auch den Taiwanern und Deutschen ist er nicht nur in guter Erinnerung. 2004 besuchte er Taiwan und kritisierte dessen Unabhängigkeitspolitik. 2005 verneigte er sich in Deutschland nicht vor der deutschen Flagge, sondern eilte Kanzlerin Angela Merkel (63) einfach davon.

Auf Twitter hielt sich Loong nach den Besuchen der Staatsoberhäupter diplomatisch zurück. Er twitterte lediglich, dass er Trump und Kim treffe und ihnen einen guten Aufenthalt in Singapur wünsche. 

Am Dienstag um 3 Uhr Schweizer Zeit gilts ernst: Die beiden Kontrahenten treffen im Hotel Capella aufeinander. Die Zeichen stehen momentan auf Versöhnung. Wird der Gipfel zum Erfolg, hat sich Loong mit seinem Engagement einen Platz in den Geschichtsbüchern verdient.





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