Home News Das hätte ein böses Ende nehmen können: Geister-Car nachts auf A13 unterwegs

Das hätte ein böses Ende nehmen können: Geister-Car nachts auf A13 unterwegs

11
0
SHARE

In Sargans bemerkte die 45-Jährige den Geisterfahrer – sie verfolgte ihn und stoppte ihn schliesslich in Mels.

Der Chauffeur eines tschechischen Reisecars ist in der Nacht auf Sonntag beim Anschluss Reichenau auf die Südspur der Autobahn A13 eingefahren fuhr in der Folge als Falschfahrer in Richtung Norden.

Ein Buschauffeur (55) ist am Sonntag um 02.40 Uhr von Süden herkommend in Richtung Prag unterwegs gewesen. Beim Anschluss Reichenau fuhr der teilweise besetzte tschechische Car auf die Südspur ein. Er war somit in der falschen Richtung als Geisterfahrer unterwegs.

Der Lenker bemerkte zwar den Fehler, fuhr aber trotzdem für gut fünf Kilometer im Schritttempo auf der Überholspur der Autobahn A13 in Richtung Chur Süd weiter, wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung schreibt.

Billett aberkannt

Mehrere Personen meldeten, der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei den Falschfahrer auf der Höhe Domat/Ems. Eine Polizeipatrouille konnte ihn schliesslich zirka einen Kilometer vor dem Anschluss Chur Süd anhalten.

Damit der Reisecar die Autobahn über die Autobahneinfahrt Chur Süd verlassen konnte, wurde die Einfahrt für kurze Zeit gesperrt. «Durch das geringe Verkehrsaufkommen kam es glücklicherweise zu keinem Unfall», schreibt die Kantonspolizei.

Der ausländische Führerausweis wurde dem Chauffeur aberkannt. Der Mann wird an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt. (noo)





LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here